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BIOGENE FESTBRENNSTOFFE: ALTERNATIVEN FÜR DIE HEIZTECHNIK

Neben Pellets, Scheithölzern und Hackschnitzel aus der Forstwirtschaft stehen weitere biogene Brennstoffe für den Einsatz in Heizanlagen an.

Gerade in ländlichen Regionen bieten Reststoffe aus der Landwirtschaft und Kurzumtriebsplantagen die Möglichkeit, fossile Brennstoffe zu ersetzen.

In den dafür eingesetzten Heizkesseln spielt die Verbrennungstechnologie eine wichtige Rolle.

 

Pflanzenheizungen eignen sich als Biomasse-Heizungen für größere Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie für landwirtschaftliche Betriebe und zum Aufbau eines Nahwärmenetzwerkes.

Zum Einsatz kommen Pflanzenbrennstoffe, wie Energiekorn, Strohpellets und Maisspindeln oder auch Miscanthus und Elefantengras.

Diese sind zukunftsweisende und schnell nachwachsende Biomasse-Brennstoffe, die sich durch eine hervorragende Energiebilanz auszeichnen.

Zwei Arten von Brennstoffen bieten sich für den Einsatz an, die nicht aus der klassischen Waldbewirtschaftung stammen:

  • Energiehölzer und -pflanzen aus Kurzumtriebsplantagen und
  • Reststoffe aus der Landwirtschaft wie z.B. Maisspindeln.

 

Brennstoffe aus Kurzumtriebsplantagen 

 

Seit einigen Jahren beschäftigt sich die Wissenschaft mit der Frage, welchen Beitrag ein verstärkter Anbau von schnellwachsenden Hölzern auf Ackerflächen liefern kann.

Die bisherigen Ergebnisse bescheinigen Kurzumtriebshölzern wie Pappeln, Weiden und Co. das Potential, in kürzester Zeit hohe Erträge zu erbringen.

Bei dieser neuen Form der Energieholzproduktion macht man sich sowohl das rasche Jugendwachstum von Laubbaumarten wie Pappeln, Weiden, Birken, Erlen, Kastanien und Robinien zunutze,als auch ihre Fähigkeit, nach der Ernte wieder aus dem Stock auszutreiben.

Das Prinzip dafür lautet: einmal pflanzen, mehrmals ernten. Die Flächen werden je nach Standort und Baumart alle zwei bis sieben Jahre geerntet.

Die hohe Stockausschlagsfähigkeit der Bäume garantiert bis zu 20 Jahre lang anhaltend gute Erträge. Man rechnet je nach Baumart mit 5 bis 15 t/ha. 

 

Landwirte profitieren bei Kurzumtriebsplantagen durch die eigene Energieerzeugung, sowie guten Erträgen bei vergleichsweise geringem Arbeitsaufwand.

Dazu sind hohe Deckungsbeiträge möglich und es können Grenzertragsböden und Stilllegungsflächen produktiv bewirtschaftet werden. 

 

Für die Verfeuerung von Holz aus Kurzumtriebsplantagen eignen sich Anlagen mit industrieller Treppenrosttechnologie von Herstellern wie Guntamatic.

Der Spezialist für Biobrennstoffe bietet mit der Baureihe „Powerchip“ Lösungen von 20 bis 100 kW sowie an,

bei denen Glutbettgröße und Kesselleistung ideal an den Wärmebedarf des Hauses angepasst werden.

Die Brennstoffe werden auf dem sich kontinuierlich bewegenden Treppenrost zunächst getrocknet,

dann verbrannt und anschließend von der Asche getrennt. Zudem wird für einen perfekten Ascheausbrand gesorgt.

 
 
Reststoffe aus der Landwirtschaft 

 

Ein typischer Reststoff aus der Landwirtschaft stellen Maisspindeln dar.

Beim Anbau von Saatmais und Körnermais für den menschlichen Verzehr (?) finden Maisspindeln nach der Ernte bislang keine Verwendung.

Dabei haben sie einen ähnlich hohen Brennwert wie Holz.

Inzwischen gibt es sogar Maissorten, deren Feuchtigkeitsgehalt geringer als der von Holz ist, was die Verwendung von Maisspindeln in Heizanlagen erleichtert.

Am Effektivsten ist es, die Spindeln getrocknet oder sogar zu Pellets gepresst zu verwenden.

So werden Lagerkosten verringert und die Effizienz gesteigert. Je 1 ha Maisernte fallen gut 1,5 t Maisspindeln an – der Heizwert beträgt bei 20 % Wassergehalt ca. 4,3 kWh/kg.

Die Kosten für die Ernte werden, entsprechende Erntefahrzeuge vorausgesetzt, auf 40 bis 80 €/tTrockenmasse einschließlich Transport angenommen [1].

Da es sich um einen Reststoff handelt, fallen keine weiteren Kosten für den Brennstoff an. Für die Verfeuerung eignen sich Kessel wie der „Powercorn“ von Guntamatic, der in Baugrößen von 30 bis 75 kW Heizleistung.